Aktuelle Highlights

Naturnahe Strauchrosen

Villosa-Hybriden

Die dicht verzweigten kurztriebigen Villosa Abkömmlinge sind durch ihre bedrüsten Früchte im Herbst sehr attraktiv. Das Laub ist graugrün und filzig behaart.

Rosa virginiana

Von Rosa virginiana sind nur wenige Hybriden bekannt. Im Europa-Rosarium wächst die Naturhybride ’Rose d’Orsay.

Moschata-Hybriden

Der Geistliche Pemberton befasste sich gleichzeitig mit der Züchtung öfterblühender Strauchrosen. Er benutzte in noch stärkerem Maße die Sorte Trier als Ausgangssorte. Seine Züchtungen und die seines Nachfolgers Bentall werden von vielen Liebhabern als Moschata-Hybriden gepflanzt.

Rugosarosen

R. rugosa wurde 1756 aus Japan eingeführt. Rugosahybriden sind gut salzverträglich und ausgesprochen robust. Sie werden deshalb häufig zur Küsten- und Straßenschutzbepflanzung verwandt. Neue Sorten sind öfterblühend.

Canina-Hybriden

Hierzu gehören unmittelbare Verwandte der heimischen Hundsrose. Diese Sorten sind wie die Wildform sehr robust und dadurch für Heckenpflanzungen geeignet.

Moyesii-Hybriden

R. moyesii kam um 1900 aus dem gebirgigem Westchina nach Europa. Keine andere Wildrose hat so außergewöhnlich leuchtende Blüten und so große flaschenförmige Hagebutten in orangerot. Ihre Nachkommen haben diese Eigenschaften zumeist übernommen.

Rubiginosa-Hybriden

Die Apfel- oder Weinrose und ihre nahen Verwandten eignen sich ausgezeichnet als Ziersträucher. Sie sind besonders geeignet für dichte Hecken. Auf den Laubblättern befinden sich borstige Drüsen, die besonders bei feuchtem Wetter einen angenehmen Duft nach reifen Äpfeln ausströmen.

Micrugosa-Hybriden

Rosa x micrugosa ist ein Artbastard aus Rosa roxburghii und Rosa rugosa. Die daraus entstandenen Sorten sind bis 2 m hoch und die Triebe sehr stachlig. Die sehr duftenden Blüten halten nur kurz. Sehr dekorativ sind jedoch die borstigen Hagebutten.

Persica-Hybriden

Von der imposanten Rosa persica stammen nur wenige Sorten ab. Die leuchtend gelbe Blüte der Art hat ein weinrotes Auge. Dieses Merkmal hat sie auf ihre meisten Nachkommen übertragen. Die dünntriebigen Sträucher werden etwa 80 cm hoch.

Zwergstrauchrosen

Da viele Bodendeckerrosen sich durch ihre strauchförmige Wuchsform sehr gut als niedrige Strauchrose verwenden lassen, bezeichnet man einige davon auch als Zwergstrauchrosen.

Spinosissima-Hybriden

Die sehr zeitig blühenden Spinosissima-Hybriden sind äußerst winterhart. Die Sorten sind meist cremeweiß bis zartrosa, selten rot. Von ihren Vorfahren haben sie die schwärzlich roten Hagebutten geerbt.

Acicularis-Hybriden

Die niedrige bis 1m hohe Rosa acicularis überschreitet als einzige Art der Gattung Rosa den Polarkreis. Ihre Hybriden sind sehr winterhart und können deshalb in naturnahen Gärten angebaut werden.

Arkansana-Hybriden

Rosa arkansana gehört zu den nordamerikanischen Wildrosen. Sie wurde nur sehr selten zu Züchtungszwecken genutzt. Im Europa-Rosarium stehen lediglich 4 Sorten.

Cinnamomea-Hybriden

Naturnahe Strauchrosen, die gut in Naturschutzhecken verwendet werden können. Sie sind stark wüchsig und bilden Ausläufer.