Aktuelle Highlights

Kletterrosen

Multiflora-Hybriden

Die vielblütigen, meist einmalblühenden Multiflora-Rambler eignen sich ausgezeichnet zum Bewachsen von Bäumen oder Sträuchern. Diese bieten den langen Trieben Halt, so dass die Rosen von Jahr zu Jahr höher wachsen.

Wichuraiana-Hybriden

Wichuraiana Rosen haben weiche und biegsame Triebe. Die Blüten sitzen in Büscheln und die Blütezeit ist relativ spät. Die biegsamen Triebe lassen sich gut an Bögen oder Laubengängen ziehen.

Alpina- Hybriden

Alpina- bzw. Pendulina-Hybriden sind auch unter dem Begriff Boursault-Rosen bekannt. Sie sind fast ohne Stacheln, äußerst frosthart und gesund. Die einmalige zeitige Blüte wird durch eine wunderschöne Laubfärbung im Herbst ergänzt.

Macrantha-Hybriden

Macrantha-Hybriden können wegen ihres breiten Wuchses als Strauch oder Kletterrosen gepflanzt werden. Sie sind Einmalblüher, jedoch hält sich die Blüte über mehrere Wochen.

Noisettehybriden

Die 1802 aus einer Chinarose und einer Moschusrose entstandene ‚Champney's Pink Cluster’ diente den Gebrüdern Noisette als Grundlage für die Züchtung der heutigen Noisetterosen. Sie haben zum Teil kletternden Wuchs und blühen noch im Spätsommer.

Sempervirens-Hybriden

In milden Wintern sind diese Rosen auch bei uns immergrün. Sind jedoch wenig frosthart, trotzdem werden sie wegen ihrer besonderen Schönheit noch heute angebaut. Sie vertragen einen leicht schattigen Standort.

Setigera-Hybriden

R. setigera, die breitwüchsige bis 3 m hohe Strauchrose war Stammmutter dieser Klasse. Die sehr frostharten, aber nicht von Sternrußtau freien Nachkommen können als Strauch und Kletterrosen gepflanzt werden.

Kordesii-Hybriden

In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts entstand diese Klasse aus R. wichuraiana und R. rugosa. Dies war eine sehr wertvolle Entwicklung in Richtung moderner Kletterrosen. Die Sorten brachten auch im Herbst reichen Flor. Nur die Wuchhöhe ist bis auf wenige Ausnahmen zu gering.

Öfterblühende Kletterrosen

Kordesii-Hybriden wurden mit anderen wüchsigen, kletternden und öfterblühenden Rosenklassen in allen möglichen Kombinationen gekreuzt und die öfterblühenden Sämlinge ausgelesen. Eine Einordnung nach der Abstammung ist nicht mehr möglich.

Kletternde Tee-Hybride/ Kletternde Lutea-Hybride

Durch Mutation veränderte Wachstumsmerkmale lassen aus Beetrosen Kletterrosen entstehen. Im Gartenbau verwendet man dafür das englische Wort Climbing Sport.

Arvensis-Hybriden

Rosa arvensis, unsere heimische Feldrose, und ihre Hybriden werden heute in den Gärten wenig verwendet. In der Vergangenheit hatten sie eine größere Bedeutung. In jüngster Zeit pflanzt man diese Rosen wieder häufiger in naturnahe Gärten.

Gigantea-Hybriden

Rosa gigantea stammt aus den warmen Gebieten Chinas. Dort wird sie bis 15 m hoch. Ihre Hybriden können nur in geschützten Lagen oder im Gewächshaus überwintern.

Bracteata-Hybriden

Die Sorte ’Mermaid’ wird in England sehr häufig kultiviert. Der belgische Züchter Lens vor einigen Jahren einige neue Kreuzungen mit Rosa bracteata erzielt. Diese Sorten sind jedoch ebenso wie ’Mermaid’ wenig winterhart.

Macrophylla-Hybriden

Von Rosa macrophylla gibt es nur einige bekannte Hybriden, diesensind zumeist steril und deshalb keine Samen. Die Wildform hat im Gegensatz dazu große flaschenförmige rote Früchte. Die Sträucher werden 3 bis 4 m hoch. Sie können als Strauch- und Kletterrosen kultiviert werden.

Filipes-Hybriden

Hybriden von Rosa filipes sind außerordentlich wüchsig, deshalb eignen sie sich ausgezeichnet für des Bewachsen von großen Bäumen. Mir ihren großen hakenförmigen Stacheln halten sich die Triebe an den Zweigen der Bäume fest.

Beggeriana-Hybriden

Die Wildform Rosa beggeriana lässt sich schwer kreuzen. Deshalb gibt es nur wenige Sorten. Die bekannteste Gartenform ist ’Polstjärnan’. Die starkwüchsige Sorte ist sehr winterhart.